Katholische Kirchengemeinde St.Martin - Leutkirch im Allgäu
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Fest des Diözesanpatrons St. Martinus und unser Kirchenpatrozinium

Wer von uns kennt nicht den Hl. Martin? Das eindrucksvolle Brauchtum um den 11. November mit der Mantelteilung, den schönen Liedern, den Laternenumzügen, den verschiedenen Erzählungen um den Heiligen. Besonders spricht mich an, wie er im entscheidenden Augenblick erkannt hat, worauf es ankommt! Zum Fest steht dieses bleibende Bild des Hl. Martinus vor Augen, der auf dem Pferd sitzend die Hälfte seines Mantels teilt. Viele Bilder und Darstellungen von dieser Geste der Güte gibt es! Martinus aber lässt sich betroffen machen. Sein Herz wird angerührt. So kann er handeln. Darauf kommt es an. Er sieht mit dem Herzen.
Es gibt auch noch viele andere Szenen und Begebenheiten aus dem Leben des Hl. Martin. Auf dem Bild nebenan ist er als Bischof mit dem Hirtenstab abgebildet, im Dom in Rottenburg. Da kommen mir dann auch die christlichen Wurzeln von Europa in den Sinn. „Hat Europa eine christliche Seele? Braucht die EU überhaupt ein spirituelles Fundament?“ Dies war die Frage einer Diskussion von belgischen und französischen Wissenschaftlern in Brüssel.
Bedingt durch seine Herkunft, aber auch als Missionar, Klostergründer und Botschafter des Friedens steht der heilige Martin für ein Europa, das vom christlichen Geist durchdrungen wird. Ja er steht für mit seinem gesamten Leben schon seit Jahrhunderten für die Kultur der christlichen Nächstenliebe in Europa.
Neu sind wir angefragt, wo wir dies in unserer Kirchengemeinde und in unserem eigenen Lebensumfeld leben werden?!
Und ebenso: Dass der hl. Martin uns neu die Augen öffnet für unsere persönliche Begegnung mit Jesus, für die Bestärkung des Glaubens. Und dass sich das Bahn bricht, was so eindrucksvoll im Martinslied des Gotteslobes (Nr. 911;5) angesagt ist:
Bild: Heiliger Martin im Dom von Rottenburg
„Martinus, dich hat Gott geehrt, sei nun zur Hilf für uns bereit,
dass die Gemeinde sich bewährt und Hoffnung trägt in unsre Zeit.“
Pfarrer Karl Erzberger
 
 
 

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